Kleinwind / Fragen vor dem Kauf
Umgebung und Wartung
Kann Magnetpulverprüfung an jedem Metallteil einer Windenergieanlage eingesetzt werden?
Die kurze Antwort
Nein. Magnetpulverprüfung erfordert einen geeigneten ferromagnetischen Werkstoff und zielt auf oberflächenoffene oder oberflächennahe Ungänzen ab. Das allgemeine Wort Metall belegt keine Eignung. Bestätigen Sie den tatsächlichen Bauteilwerkstoff und die Fehlerfragestellung, bevor Sie das Verfahren wählen, und halten Sie das Prüfergebnis von der technischen Abnahmeentscheidung für das eingebaute Teil getrennt.
Den Werkstoff richtig identifizieren
Bei einem Aluminiumteil und vielen nichtrostenden Legierungen darf nicht angenommen werden, dass sie wie ein ferromagnetisches Stahlteil reagieren. Aussehen, Farbe und eine allgemeine Handelsbeschreibung sind kein vollständiger Werkstoffnachweis. ASNT begrenzt die Magnetpulverprüfung ausdrücklich auf magnetisierbare Werkstoffe. Auch eine schnelle Reaktion auf einen Magneten stellt weder Legierungsidentität noch Wärmebehandlung oder die für Bauteil und vermuteten Fehler geeigneten Prüfeinstellungen fest.
Empfindlichkeit und Zugang auf das Problem abstimmen
Die Orientierung der Ungänzen, Oberflächenzustand, Geometrie und gewählte Technik beeinflussen, was sichtbar gemacht werden kann. Eine Oberflächenprüfung kann nicht jeden tiefen inneren Fehler ausschließen. Beschichtungen oder unzugängliche Bereiche können den gültigen Umfang begrenzen, und die Vorbereitung muss genehmigt sein, damit sie das Bauteil nicht beschädigt. Die Prüffachperson sollte das Verfahren und jeden erforderlichen Zustand nach der Prüfung definieren; diese Seite enthält kein Magnetisierungs- oder Anwendungsverfahren für den Einsatzort.
Wenn bei einem Ersatzteil statt eines ferromagnetischen Werkstoffs eine andere Legierung verwendet wird, kann ein früheres Prüfverfahren trotz gleicher Geometrie nicht mehr anwendbar sein. Die Werkstoffänderung beeinflusst daher den Zustandsbewertungsplan ebenso wie jede Prüfung der mechanischen Kompatibilität dieses Bauteils.
Die Anzeige innerhalb ihrer Grenzen nutzen
Fragen Sie, welche Bereiche ausreichend untersucht wurden, welche Anzeigen eine Bewertung erfordern und welche Probleme außerhalb der Abdeckung bleiben. Ein negatives Ergebnis ist keine universelle Zertifizierung der Fehlerfreiheit des Teils, und eine sichtbare Anzeige ist nicht automatisch ein unzulässiger Riss. Hier werden weder ein MARSTON-Werkstoff noch ein Magnetpulverkriterium oder eine Reparaturerlaubnis festgelegt. Die relevanten Bauteilnachweise und eine qualifizierte Bewertung müssen jede Betriebs- oder Austauschentscheidung stützen.
Quellen
Die Beispiele dienen der Veranschaulichung. Produktspezifische Leistung, Kompatibilität und Lieferumfang sind anhand der geltenden Unterlagen zu bestätigen.