Beweist eine kubische Schätzung der Pumpenleistung, dass ein Pumpenplan mit variabler Drehzahl nutzbare Energie einspart?

Kleinwind / Fragen vor dem Kauf

Anwendungsintegration

Beweist eine kubische Schätzung der Pumpenleistung, dass ein Pumpenplan mit variabler Drehzahl nutzbare Energie einspart?

Die kurze Antwort

Nein. Eine kubische Leistungsbeziehung ist eine Näherung unter definierten Ähnlichkeitsbedingungen und kein Nachweis nutzbarer Energieeinsparungen für eine vollständige Pumpaufgabe. Der Betriebspunkt verschiebt sich mit der Anlagenkennlinie, und die Wirkungsgrade von Pumpe, Motor und Antrieb können sich ändern. Vergleichen Sie die elektrische Energie für dasselbe erforderliche Fördervolumen und dieselbe von der Förderhöhe abhängige Leistungserbringung.

Den tatsächlichen Verlauf der Betriebspunkte festlegen

Fordern Sie belegte Kennlinien für die vorgeschlagenen Drehzahlen sowie die statischen und reibungsbedingten Anlagenanteile an. Bestimmen Sie den Betriebspunkt jeder Drehzahl, statt ursprünglichen Förderstrom und ursprüngliche Leistung unabhängig voneinander zu skalieren. Der zulässige Pumpenbetriebsbereich und die Bedingungen an der Quelle gelten weiterhin. Eine bequeme Berechnung nach dem kubischen Gesetz kann einen Punkt mit schlechtem Wirkungsgrad, unzureichender Förderhöhe oder unzulässiger Betriebsbedingung verbergen.

Energie je akzeptierter Förderung vergleichen

Hypothetisch liefert ein belegter Betriebsplan 20 Kubikmeter mit 8 kWh, also 0.4 kWh je Kubikmeter. Ein anderer liefert dasselbe Volumen mit 7 kWh, also 0.35 kWh je Kubikmeter. Die Verringerung beträgt 1 kWh für diese Leistungserbringung. Diese erfundenen Werte sind keine Pumpendaten. Ein niedrigerer momentaner kW-Wert belegt dieses Ergebnis nicht, wenn der längere Betrieb insgesamt mehr Energie verbraucht.

Behalten Sie die Betriebsstunden bei, die zur Förderung des Vergleichsvolumens erforderlich waren. Werden nur niedrigere kW angegeben, kann verborgen bleiben, dass die scheinbar effiziente Alternative einen längeren Zeitraum benötigt, der innerhalb der Leistungsfrist nicht verfügbar ist.

Wirkungsgrad und Windanpassung sorgfältig verbinden

Ein Betriebsplan kann den direkten Windstromverbrauch erhöhen und dabei den hydraulischen Wirkungsgrad verringern oder den Wirkungsgrad verbessern und dabei weniger Überschuss aufnehmen. Weisen Sie beide Auswirkungen getrennt aus. Berücksichtigen Sie eine realistische Abschlussfrist und die tatsächlich zulässigen Drehzahländerungen. Bitten Sie den Windintegrator, den akzeptierten elektrischen Verlauf zu bewerten, während der Pumpenfachmann die Betriebspunkte freigibt. Die Grundfos-Kennlinieninformationen stützen die Notwendigkeit passender Bedingungen; sie bestätigen weder eine bestimmte MARSTON-Schnittstelle noch einen universellen prozentualen Einspareffekt durch Drehzahlverringerung.

Quellen

Die Beispiele dienen der Veranschaulichung. Produktspezifische Leistung, Kompatibilität und Lieferumfang sind anhand der geltenden Unterlagen zu bestätigen.