Die MARSTON-Windenergieanlage mit 50 kW kombiniert eine motorisch angetriebene Windnachführung mit einer hydraulischen Scheibenbremse. Für Käufer, die ein Windenergieprojekt planen, ist das Verständnis dieser Systeme ein wichtiger Schritt bei der Auswahl der Ausrüstung und der Festlegung der Installationsanforderungen.
Im Folgenden werden die aktuelle Konfiguration und die Informationen für ein erstes Projektgespräch näher erläutert.
Motorisch angetriebene Windnachführung
In der aktuellen 50 kW-Konfiguration treibt ein Elektromotor den Windnachführungsmechanismus an und dreht die Gondel, um die Anlage zum Wind auszurichten.
Die Windnachführung ist Teil des Betriebssystems der Anlage. Der Regler koordiniert die Nachführbewegung entsprechend der Ausrüstungskonfiguration mit den übrigen Betriebs- und Schutzfunktionen.
In der Projektspezifikation sollte der Windnachführungsmechanismus zusammen mit dem Regler, dem Bremssystem und der Energieumwandlungstechnik beschrieben werden. Gemeinsam bestimmen diese Elemente, wie das vorgeschlagene Anlagensystem arbeitet.
Hydraulische Scheibenbremse
Die Anlage nutzt eine hydraulische Scheibenbremse zusätzlich zum elektrischen Antrieb der Windnachführung.
In der aktuellen Konfiguration erzeugt eine kleine Hydraulikpumpe, die über einen elektrischen Linearantrieb betätigt wird, den Bremsdruck. Eine separate Hydraulikstation kommt dabei nicht zum Einsatz.
Diese Unterscheidung ist bei der Prüfung der technischen Daten wichtig: Die Windnachführung wird von einem Elektromotor angetrieben, während die Scheibenbremse hydraulischen Druck nutzt. Beide Funktionen sollten in der technischen Beschreibung der gelieferten Ausrüstung enthalten sein.
Die elektrische Konfiguration verstehen
Bei der beschriebenen netzgekoppelten Konfiguration bezeichnet 380 V die Außenleiterspannung am netzseitigen Ausgang des Umrichters.
Der Umrichter verbindet das elektrische Erzeugungssystem der Anlage mit der Netzschnittstelle des Projekts. Bei seiner Auswahl sind daher die erforderliche Spannung, Frequenz und die geltenden Anschlussanforderungen zu berücksichtigen.
Bei einem netzunabhängigen Projekt werden andere Ausgangsinformationen benötigt. Zur Bewertung der Ausrüstungskonfiguration sind das Lastprofil, die Betriebszeiten und das vorgesehene elektrische System erforderlich.
Was bedeutet die Anlaufwindgeschwindigkeit?
Die angegebene Anlaufwindgeschwindigkeit von 2.5 m/s beschreibt den Punkt, an dem sich der Rotor zu drehen beginnt.
Elektrische Leistung wird erst abgegeben, wenn eine ausreichende Drehzahl und die erforderlichen Betriebsbedingungen erreicht sind. Diese Unterscheidung hilft Käufern, die technischen Angaben beim Anlagenvergleich oder bei der Beurteilung der Windverhältnisse am Standort richtig einzuordnen.
Bei der Projektbewertung sollten die verfügbaren Winddaten zusammen mit der vorgesehenen Anlage und der elektrischen Konfiguration betrachtet werden.
Ihre Projektanfrage vorbereiten
Eine hilfreiche erste Anfrage enthält:
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Projektstandort und Windinformationen: Standort, verfügbare Messungen und relevante Standortbedingungen.
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Elektrische Anforderungen: Netzspannung und Netzfrequenz oder bei einem netzunabhängigen Projekt die Lasten und Betriebszeiten.
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Installationsbedingungen: vorgesehene Turmausführung, Standortzufahrt und verfügbarer Installationsraum.
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Erforderlicher Lieferumfang: Anlage, Regler, Umrichter, Abstimmung zur Turmlieferung und weitere angefragte Ausrüstung.
Diese Angaben bilden eine praktische Grundlage, um die Ausrüstung zu prüfen, noch fehlende Informationen zu bestimmen und ein projektspezifisches Angebot vorzubereiten.
Die 50 kW-Plattform entdecken
MARSTON-Windenergieanlage mit 50 kW und elektrischer Windnachführung ansehen für einen Produktüberblick.
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